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    Das war unser Frühjahrskonzert 2012

 

Geschichte & Chronik

Wie alles begann


Bereits 1977 unterrichtete Michael Weingartner Akkordeon und gründete mit einigen talentierten Jugendlichen das Akkordeonorchester Kolbermoor. Im Laufe der letzten fast 34 Jahre bereiste das AOK diverse Städte wie Sterzing, Günzburg, Laufenburg und Olomutz (Tschechien) und veranstaltete dort Konzerte. Selbst die St. Ignatius Kirche in Rom war vor der Musikalität des AOK nicht sicher. Weitere Fahrten führten das Orchester unter anderem nach Wien, London, Bochum und Duisburg. Das AOK nahm auch regelmäßig mit großem Erfolg am "Tag der fröhlichen Harmonika" in Inzell teil, der dort bis 1996 stattfand und nach mehreren erfolgreichenJahren in Bad Reichenhall seit 2012 nun in Kolbermoor ausgetragen wird. So fuhr man dort zahlreiche Kuhglocken (die "Pokale" des Wettbewerbs) und erste Plätze ein. Nachfolgend erhalten Sie einen kurzen Überblick über einige der letzten Jahre.

2004

Abgesehen von drei Spielern, die noch heute im Orchester tätig sind, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten seit Bestehen die Orchesterbesetzung häufig geändert. Junge Spieler studierten und zogen fort, andere gingen ins Ausland oder gründeten eine Familie, für die einiges an Zeit eingeplant werden musste. Dafür stießen im September 2003 einige junge Hoffnungsträger zum AOK. Was lag da näher, als ein Konzert mit allen (na gut, fast allen) ehemaligen Mitspielern und der damals aktuellen und zugleich neuen Besetzung auf die Beine zu stellen?

Man traf sich also fünf bis sechs Mal in voller (Ehemaligen) -besetzung und studierte in ungewohnt großer,aber gleichsam vertrauter Runde ein abwechslungsreiches Programm ein, das die zweite Hälfte des Konzerts ausfüllte, während die erste Hälfte von der Standardbesetzung bestritten wurde. John Miles' Welthit "Music" beschloss den Abend auf furiose Weise, und die fast vierzig Akkordeonisten gestalteten in dieser außergewöhnlichen Besetzung ein unvergessliches Konzert.

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2005

Schon seit längerer Zeit stand in der Kolbermoorer Pfarrei "Wiederkunft Christi" die Anschaffung einer neuen Orgel an. Allen voran setzte sich Kirchenmusiker Gerhard Franke für Spenden zu Gunsten der Orgel ein. In diesem Zusammenhang gestaltete das Akkordeonorchester mit der Jazz-Combo "Jazzed Married" und der Kolbermoorer Stadtkapelle, ebenfalls unter der Leitung von Michael Weingartner, ein Benefizkonzert in der Aula der Pauline-Thoma Schule. Ein besonderes Erlebnis sowohl für die Musiker als auch für das Publikum war der Auftritt von Bob Ross, Gründer des Münchner Ensembles "Blechschaden", der als Moderator und bisweilen spontaner Dirigent durch den Abend führte.

Wenige Wochen nach diesem Konzert machte der Radiosender Bayern 1 im Rahmen seiner Sendung "Bayern 1 on Tour" in Kolbermoor halt. Mit einer Bearbeitung von "Copacabana" war das AOK dabei zum ersten Mal im Radio zu hören.

Im selben Jahr verschlug es das Orchester nach Slowenien zur Umrahmung eines 80. Geburtstags. Bei dieser Fahrt stand nicht nur das Musikalische im Vordergrund, doch das Maß an Feierstimmung, auf das die Musiker in Slowenien trafen, überraschte selbst das AOK. So geriet der Auftritt im Nachhinein zur Nebensache und das Orchester genoss eine schon längst wieder einmal fällige Orchesterfahrt.

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2006

Nach den ereignisreichen Vorjahren ließ es das AOK 2006 etwas ruhiger angehen und beschränkte sich auf Kirchen- und Kurkonzerte. So blieb genügend Zeit, ein anspruchsvolles neues Programm für das nächste Jahr zu erarbeiten. Während dieser Zeit entwickelte sich auch das fünfköpfige Ensemble "Klingende Tasten" aus dem Orchester, das beim nächsten Konzert seinen ersten Auftritt haben sollte.

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2007

30 Jahre Akkordeonorchester Kolbermoor - unter diesem Motto stand das große Jubiläumskonzert im März 2007. Von Amapola bis Zauberflöte, von Gershwin bis Star Wars präsentierten das AOK und die "Klingenden Tasten" ein gewohnt breitgefächertes Programm. Doch die wechselnde Besetzung von Ensemble und Orchester stellte nicht die einzige Veränderung dar. Zum ersten Mal untermalte das Orchester eine Solokünstlerin bei zwei Stücken. Die Sopranistin Dagmar Gareis ließ sich bei "Glitter and Be Gay"und "Summertime" vom Orchester begleiten. Eine besondere Überraschung war die Verleihung der goldenen Dirigentennadel mit Auszeichnung des DHV an Michael Weingartner im Rahmen des Jubiläums. Optisch vollzog das AOK einen Wechsel von schwarz/weiß zu schwarz/rot, um den frischen Wind, der dieses Jahr durchwehte, zu komplettieren. Abgerundet wurde 2007 durch die Hochzeit einer Mitspielerin, bei der das Orchester sie (auch musikalisch) auf ihrem Weg in den Bund der Ehe unterstützen durfte.

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2008

Die Feierlichkeiten des Vorjahres und die Kurkonzerte waren vorüber, sodass das AOK nicht lange überlegen musste, als eine weitere Einladung nach Slowenien eintraf. Erneut heiratete eine AOKlerin, deren Trauung musikalisch umrahmt werden sollte. Dass sich Braut und Bräutigam über das Orchester kennengelernt hatten, sei nur am Rande erwähnt. Kampferprobt vom ersten Besuch erlebte das AOK die wohl temperamentvollste Busfahrt aller Zeiten und der Rest der Fahrgäste sein blaues Wunder. Wenig überraschend wusste das Orchester die entstandene Dynamik auch während der verbleibenden Zeit gut zu nutzen, und auch dieser Ausflug wurde zu einem vollen Erfolg. Die obligatorischen Kurkonzerte und Veranstaltungen der Musikschule Kolbermoor komplettierten das ansonsten eher ruhig verlaufene Jahr.

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2009

2009 stand neben Kurkonzerten auch endlich wieder ein Jahreskonzert an, für dessen Inszenierung sich das AOK einiges Neues einfallen ließ. Die ersten Veränderungen gab es bereits bei der Programmzusammenstellung. Die Devise lautete: Unterhaltsamer als bisher, aber dennoch nicht seicht. Erstmals experimentierte das AOK mit neuen Klangfarben und setzte je nach Stück bis zu drei Keyboards sowie gelegentlich ein Klavier ein. Getragenere Musik, wie sie in den vorherigen Konzerten bisweilen anzutreffen war, wich anspruchsvoller Unterhaltungs- und Filmmusik. Zu letzterem Genre suchte sich das Orchester die Stücke "Zorba's Dance" und ein Medley aus dem Film "Fluch der Karibik" aus, die sich beide als absolute Publikumslieblinge erwiesen. Besonders die Piraten, die während des Medleys auf einmal den Konzertsaal betraten und sich vom Ende des Saals bis zu ihrer Angebeteten auf der Bühne vorkämpften, dürften den meisten Zuschauern noch lange im Gedächtnis geblieben sein. Das Ensemble "Klingende Tasten" sorgte mit einer selbsterstellten Videoprojektion zu Edvard Griegs "Morgenstimmung", untermalt von dezenten Lichteffekten, für Erstaunen, bevor in der zweiten Halbzeit ein geheim gehaltenes Ensemble mit zwei bayerischen Programmpunkten neue Akzente setzte.

Zum Abschluss zog das Orchester bei "Joe Cocker in Concert" vor dem Publikum noch seinen Hut und schickte es auf vielfachen Wunsch mit einer Wiederholung von "Zorba's Dance" auf den Nachhauseweg. Das neue Programmkonzept mit all seinen Überraschungen war aufgegangen und das AOK freute sich über sein bis dato bestes Konzert.

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2010

Nach dem mehr als erfolgreichen letzten Konzert beschloss das AOK, das neue Konzept auch im nächsten Konzert umzusetzen. Zunächst stand jedoch erstmal ein Auftritt auf der Landesgartenschau an, die dieses Jahr in Rosenheim gastierte. Leider wurde dieser Auftritt kurzfristig von der Veranstaltungsleitung abgesagt, sodass man sich fortan mit der Planung für das nächste Jahreskonzert auseinandersetzte. Nach den Kurkonzerten ging es im Oktober zu einer Musicalfahrt nach Wien, wo an einem goldenen Herbstwochenende das Schloss Schönbrunn und der "Tanz der Vampire" lockten. Außerdem ging in jenem Jahr diese Website online, damals noch mit einem anderen Design.

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2011

Schon wieder eine Hochzeit im Orchesterkreise - natürlich war das AOK abermals an der Umrahmung der Trauung beteiligt. Ein weiteres Highlight stellte sicherlich der bayerisch-griechische Abend im Kurhaus Bad Aibling dar, an dem nicht nur das Akkordeonorchester, sondern auch der Chor "O Pimenikos Avlos", ein griechischer Partnerchor des Aiblinger Joseph-Haas-Chors, sowie die Trachtenvereine Edelweiß und Oberlandler unter Begleitung der Willinger Musi teilnahmen. Es war ein Abend voller Kontraste und mitreißenden Temperaments zwei verschiedener Nationen.

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2012

2012- was für ein Jahr, vollgepackt mit Terminen und einem Höhepunkt nach dem anderen. Unser Jubiläumskonzert "35 Jahre Akkordeonorchester Kolbermoor" leitete das Frühjahr schwungvoll ein und stellte sogar unser bis dato bestes Konzert 2009 locker in den Schatten - Eigenbearbeitungen von Soundtracks und Musicals, ein wogendes Lichtermeer zum Konzertabschluss und ein absolut kurzweiliges Programm von Abba über ein Concerto d'Amore bis hin zum rasanten Teufelstanz leisteten ihren Anteil dazu.

Nach fünf Jahren wurde Weinrot nun von Blau als neue Orchesterfarbe abgelöst. Wir gewannen zwei neue Mitspieler, unterzogen unsere Website einem Relaunch, verteilten eintausend Flyer an interessierte Besucher und gründeten einen neuen YouTube Channel und eine Facebookseite. Und dann war da ja noch der "Tag der fröhlichen Harmonika" im Oktober, der erstmals in Kolbermoor stattfand und von uns mitorganisiert wurde. Über 300 Akkordeonisten fanden so den Weg ins tiefste Bayern und sorgten für ein unvergessliches Wochenende. Abgerundet wurde das mehr als erfolgreiche Jahr von Kurkonzert- und Musikschulauftritten sowie einem Adventskonzert in wunderschöner Atmosphäre bei Blumen Elsperger-Weiss.

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